Donnerstag, 29. Dezember 2011

Abflug

Das war es. Die 60 Tage sind vorüber und wir geniessen noch die letzten Stunden, die letzten Sonnenstrahlen, die letzte australische Luft. In ein paar Stunden sitzen wir bereits im Flieger und gewinnen die verlorenen Stunden des Hinflugs zurück. Es war eine sehr schöne Zeit und wir haben viele schöne Momente erlebt und viel gesehen und gelernt - auch wenn es im Verhältnis zur Grösse und Vielfältigkeit dieses Landes nur ein kleiner Teil zu sein scheint.

An dieser Stelle ein Grosses Dankeschön an die fleissigen Leser dieses Blogs: Es wurden gegen 1000 Zugriffe verzeichnet!

Falls wir zu Hause Zeit finden, werden wir noch ein paar Seiten mit unseren Eindrücken hinzufügen. Aber als erstes feiern wir Silvester! ;-)

Dienstag, 27. Dezember 2011

Um Perth 3

Nach Bunbury fuhren wir weiter in ein kleines Dorf vor Margrit River. Dort haben wir am naechsten Morgen unsere erste Surfstunde genommen. Es hat riesig viel Spass gemacht und wie ihr seht konnte Patric auch schon ein paar Wellen reiten. Bei mir bliebs bei einer...


Diese Schokoladenfabrik haben wir auf der Rueckfahrt von Margrit River besucht. Die Schoggi ist aber tatsaechlich nicht so gut wie unsere :)

Dieser Sonnenuntergang ist an der Kueste in Rockingham aufgenommen. Es war wunderschoen.


Samstag, 24. Dezember 2011

Um Perth 2

Nach unserer Übernachtung in Toodyay besichtigten wir noch die Sehenswürdigkeiten des Ortes, bevor wir nach Northam fuhren. Der Ort war früher einmal ein Eisenbahnknotenpunkt. Ein paar Freiwillige unterhalten den alten Bahnhof als Museum, wo die Bedeutung des Bahnhofs für den Transport, das Militär und sogar für die Immigration dargestellt wird.
Von dort ging es weiter nach York. Eine ausgediente Mühle dort beherbergt heute eine Kunstgallerie und ein kleines Restaurant, wo zwei verrückte Schwestern uns ein ausgezeichnetes Mittagessen servierten.

Schliesslich führte unsere Route wieder ans Meer nach Bunbury. Am nächsten Morgen standen wir früh auf, um die Delphine im "Delphine Encounter Centre" zu sehen. Dort schwimmen die
Tiere zum Strand und mit etwas Glück vor einem durch. Dieses Glück war uns leider nicht gegönnt. Die Delphine kamen zwar in die Bucht, jedoch nicht in die "Encounter"-Zone.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Um Perth 1

Am 18. sind wir in Perth mit einem "neuen" Mietauto nach Norden losfahren. Es ist wieder ein Corolla, diesmal in weiss. Auf dem Weg nach Jurien Bay haben wir über den schneeweissen Sand und das Pinnacle Desert gestaunt. Gar keine Freude hatten wir an den beiden Organisationen, die das Schwimmen mit den Seelöwen anbieten. Beide hatten eine Ausrede, wieso sie bis Freitag keine Tour machen würden. Die Nacht und den Vormittag vom 19. verbrachten wir am Sandycape, einem versteckten Strandcamping-Platz. Dann fuhren wir nach Toodyay (sprich: Tuudschey). In diesem verschlafenen Ort übernachteten wir in einem ausgestorbenen Seminarhotel bei sehr netten Leuten.





Samstag, 17. Dezember 2011

Indian Pacific Train

Nach zwei Naechten und einem Tag sind wir in Perth angekommen. Die Zugfahrt war sehr interessant und angenehm und das Essen hat uns sehr geschmeckt. Jetzt entdecken wir noch Perth und Umgebung fuer die letzten anderthalb Wochen.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Glenelg Delphin-Schwimmen

Heute war es endlich so weit: Ich habe mein Verlobungsgeschenk von Patric einloesen koennen und mit freien Delphinen schwimmen. Es war fabelhaft! Die Delphine schwammen unter uns durch, direkt auf uns zu und um uns herum. Sie schienen uns genau so spannend zu finden wie wir sie :)




Dienstag, 13. Dezember 2011

Flinders Range NP

Nach Hahndorf hat es uns nochmals in eine Weinregion von Australien verschlagen, nach Barossa Valley. Dort haben wir den fantastischen Charles Melton entdeckt.

Nach all den Weinproben, deutschem Essen und einer wunderbaren Sicht auf die Stadt Adelaide von Adelaide Hills haben wir beschlossen, noch etwas Outback in unsere Reise mit dem Auto zu packen und so sind wir 400 Kilometer nach Norden gefahren in die Flinders Ranges. Das Oertchen, wo wir uebernachtet haben, heisst Wilpena und besteht aus einem Camping, einem Hotel mit Restaurant und einer Landepiste. Am darauffolgenden Morgen haben wir uns den Aufstieg zum höchsten Gipfel des Wilpena Pound, dem Mt St Mary, zugemutet. Ganz nach oben haben wir es dann zeitlich nicht geschafft, weil wir am selben Tag wieder Richtung Adelaide fahren mussten/wollten. Der Ausblick auf die Flinders Ranges war jedoch auch so sehr beeindruckend.

Am Abend fuhren wir noch nach Port Augusta, wir ganz unverhofft ein fantastisches indisches Restaurant entdeckten.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Hahndorf

Hahndorf ist eine Siedlung deutscher Einwanderer. Nach einem Monat in Australien haben wir es genossen, Schnitzel und deftigen Braten zu essen. In den vielen Baeckereien gab es richtiges Brot (kein Toast) und Weihnachtsgebaeck.


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Mittwoch, 7. Dezember 2011

McLaren Vale

In dieser Wein-Region vor Adelaide haben wir ein super tolles Motel gefunden. Wir haben heute im glasklaren Meer gebadet und auf der Oliver Vinary spannende Weine und Traubensorten kennen gelernt, die bei uns weniger bekannt sind. Z.b. Hatten wir einen Weissen "Fiona", der ausgezeichnet war. Die Tapas in The Barn waren der krönende Abschluss dieses schönen und heissen Tages.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Kangaroo Island

Auf dem Weg nach Cape Jervis - Ausgangshafen nach Kangaroo Island - haben einen Zwischenhalt gemacht und mit dem aeltesten Zug Australiens eine Rundreise von Port Elliot nach Victor Harbour gemacht.


Nach einer stürmischen Überfahrt mit der Sea Link Ferry sind wir am Abend in Pennashaw  angekommen. Am darauffolgenden Tag besuchten wir die bekannte Seelöwen-Kolonie, den von Neuseeländischen Seehunden bevölkerten Admiral's  Arch und die Remarkable Rock, die ihren Namen zu recht tragen. Ein junges deutsches Backpacker-Pärchen, die per Anhalter unterwegs waren, haben wir an diesem Tag mitgenommen. Übernachtet haben wir auf dem Camping zwischen Wallabees, Kängurus, Kakadus und Koalas. Am 2. und letzten Tag auf der Insel haben wir einige hiesige Raubvögel in einer Aufangstation näher kennen gelernt und eine Honigmanufaktur besichtigt. Die Bienen auf K.I. sind noch von keinem Erreger befallen, weshalb sie unter Schutz stehen und wir unseren Honig auf dem Festland deponieren mussten. Die 45min. Rückfahrt war viel ruhiger. Wir wurden jedoch von 2 Lastwagen voller Schafe begleitet, die allen Passagieren sehr leid taten.






Samstag, 3. Dezember 2011

Coonawarra / Narracoorte / Meningie

Die Übernachtung in der Chardonnay Lodge inmitten der Weingüter war ein tolles Erlebnis und das Nachtessen mit dem Rosé "Over The Moon" war ein Genuss. Heute waren wir noch auf einem Weingut zum Degustieren. Auf der Weiterfahrt haben wir ein Fossilenmuseum und eine Tropfsteinhöhle besucht. Als wir dann entlang des Coorong Nationalpark nach Meningie fuhren, fing die Benzinanzeige bereits an zu leuchten und wir fuhren mit dem letzten Tropfen zur einzigen Tankstelle in Meningie. Der Zeltplatz am See ist sehr hübsch und perfekt ausgestattet.








Freitag, 2. Dezember 2011

Mt Gambier

In Mt. Gambier haben wir im bis 1995 in Betrieb gewesenen Gefaengnis uebernachtet, das heute ein Hostel ist.

Der Blue Lake wechselt jeden Fruehling seine Farbe von grau auf blau.

In diesem huebschen Kaffee, das aussieht wie bei Grossmutter, hatten wir Kaffe und Kuchen.

Solche riesigen Sattelschlepper mit 2 Aufleger sieht man hier haeufig.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Fotos weg

Heute ist definitiv ein Tiefpunkt unserer Reise. Wir waren gerade in Port Fairy und haben in "Rebecca's" ein feines Stueck Torte genossen und wollten uns dabei fotografieren, da konnte unser Fotoapperat die SD-Karte nicht mehr lesen. Die 8G SD-Karte haben wir im Aldi hier in Australien eingekauft und war seit Canberra im Einsatz. Fuenf Minuten vorher haben wir sogar noch erfolgreich ein Bild geschossen.
Leider ist jetzt auch der Versucht gescheitert, die Karte mit dem PC zu lesen. Sophie ist im Moment im Foto-Laden und versucht, die Daten zu retten.
Falls wir die Bilder tatsaechlich nicht mehr retten koennen, schon hier die Entschuldigung, dass wir keine ganz persoenliche Dankeskarten mehr schreiben koennen. Wir haben uns einige Male beim Essen bzw. vor unserer Unterkunft fotographiert und dies waeren eigentlich als unsere Dankeskarten gedacht...

Und gerade kommt Sophie yurueck und teilt mit, dass der Typ vom Foto-Shop gemeint hat: "It's reading...". Es scheint alles gerettet zu sein, in einer Stunde haben wir die Daten.

Mittwoch, 30. November 2011

Port Fairy

In Port Fairy haben wir in einem historischen Gebaeude uebernachtet und die huebsche Insel mit dem Leuchtturm und den Mutton Birds besucht. Auf dem Weg dahin haben wir eine Rundfahrt auf einer Kraterinsel unternommen und einige typische Tiere gesehen.




Dienstag, 29. November 2011

Great Ocean Road

Lorne ist ein kleines Dorf mit einem schoenen Wasserfall und dem Ausblick auf die beruehmte Great Ocean Road.


Sehr beeindruckend war der Otway Nationalpark. Wir haben auf einem tollen Camping-Platz mit einer komplett ausgeruesteten Kueche und einem Aufenthaltsraum gezeltet. In den Baeumen haben wir in der Nacht die Koalas grunzen hoeren. Leider hat es in der Nacht auch angefangen zu regnen.


Vom Otway Nationalpark ging die Reise entlang der Kueste mit den "Gibson Steps", "12 Apostles" und schoenen Straenden. Und nach jedem Halt wieder der Hinweis: In Australien faehrt man links!






Sonntag, 27. November 2011

Melbourne

Melbourne hat uns mit viel Stau empfangen, trotzdem haben wir dank guter Zusammenarbeit die Jugendherberge auf direktem Weg gefunden. Die Stadt hat einen Kern mit vielen alten Gebäuden und ist gleichzeitig sehr modern. Mit dem Gratistram und -bus haben wir die Stadt erkundet und den einen oder anderen Einkauf gemacht. Höhepunkt war das Essen in einem Restaurant von einem Griechen aus Tessaloniki, der uns am Schluss sogar ein Gratiskaffee offeriert hat.

Das Imigration-Museum hat uns einen guten Einblick in die (Einwanderungs-)Geschichte des jungen Australiens gegeben. Nach dem Museumsbesuch haben wir ein wunderbares Sushi genossen. Nach zwei Tagen haben wir Melbourne Richtung "Great Ocean Road" verlassen.



Samstag, 26. November 2011

Lakes Entrance / Wilsons Promontory

Lakes Entrance ist ein Surferort der jetzt im Fruehsommer noch sehr verlassen war. Besonders schoen ist der 90 Mile Beach - Strand so weit das Auge reicht...


Im Wilsons Promontory haben wir trotz eher schlechtem Wetter und teils Regen ein paar Wanderungen vorgenommen. Der Nationpark ist gezeichnet vom Buschbrand im 2009 und der Ueberschwemmung Anfangs dieses Jahres. In diesem Nationalpark konnten wir einige Tiere Australiens in ihrer natuerlichen Umgebung entdecken.


Patric am "Squeeky Beach", der seinen Namen dem quitschenden, feinen Sand verdankt


Wallabie


Emus


Kaengurus